Autogenes Training

Autogenes Training

Autogenes Training ist ein auf Autosuggestion basierendes Entspannungsverfahren. Sie nutzen alleine die Kraft der Gedanken für mehr Ruhe und Entspannung.

Stress entsteht durch ein Ungleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung. In Phasen der Anspannung ist unser Sympatikus aktiv, der unsere Herz- und Atemfrequenz erhöhen lässt, unsere Muskeln mit Blut versorgt und die Verdauung hemmt.

Normalerweise setzt nach einiger Zeit automatisch der Parasympatikus ein, der für die Regeneration des Körpers, den Aufbau körpereigener Reserven und die Verdauung verantwortlich ist.

Durch Dauerstress wird dieses Gleichgewicht jedoch gestört. Sei es durch Doppelbelastung durch Familie und Beruf oder ein besonders hoher Leistungsanspruch an sich selbst.

Als Folge daraus können auf körperlicher Ebene Bluthochdruck, Herzrasen, Schwindelgefühl, Brustschmerzen, Sodbrennen, chronische Verdauungsprobleme, Müdigkeit, ein geschwächtes Immunsystem, Kopf- und Rückenschmerzen, Hautkrankheiten und vieles mehr entstehen.

Die psychischen Folgen sind ähnlich gravierend. Hier klagen die Betroffenen häufig über innere Anspannung und Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten, Angst und Wut, Reizbarkeit und Unzufriedenheit.

Das Autogene Training setzt daher mit seinen Formeln direkt am vegetativen Nervensystem an. Auf diese Weise lassen sich viele unwillkürlich ablaufende Körperfunktionen wie Herzschlag, Atmung und Verdauung willentlich beeinflussen.

Durch regelmäßiges Üben können mit dieser Methode der Bluthochdruck gesenkt- und körperliche Verspannungen gelöst werden. Im Allgemeinen verbessert sich die Stressresistenz, genau so wie die körperliche Leistungsfähigkeit, das Selbstbewusstsein und die Problemlösefähigkeit.

Diese Methode ist empirisch belegt und eine gesetzlich anerkannte Psychotherapiemethode.