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Einen geliebten Menschen zu verlieren – sei es durch Trennung oder Tod – kann für Angehörige oder den Partner eine Extremsituation bedeuten. Oft folgt nach einer anfänglichen Taubheit ein überwältigender Schmerz, der mit Panik, Wut oder Schuldgefühlen einhergehen kann.

Die Betroffenen leiden häufig unter einer inneren Leere und das eigene Leben erscheint plötzlich sinnlos. Neben Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und Antriebsstörungen treten auch Konzentrationsstörungen und Desorientierung auf.

Bei Freunden und Familienangehörigen der Trauernden stoßen die Gefühlsregungen nicht immer auf Verständnis. Manche Trauernde vermeiden über Wochen oder Monate hinweg jegliche sozialen Kontakte, andere ertrinken ihre Trauer in mehrtägigen Exzessen.

Die Verarbeitung eines schweren Verlustes bedarf viel Zeit und Geduld.

Eine Client-Centered Psychotherapy kann dem Betroffenen das nötige Einfühlungsvermögen bieten und gemeinsam mit dem Therapeuten einen Weg zur Neuorientierung bereiten.

Die Cognitive Behavioral Therapy (CBT) bietet dazu hilfreiche Methoden den Alltag neu zu gestalten und dem Leben einen neuen Sinn zu verleihen.

Das Ziel der Therapie bedeutet nicht immer, über einen Verlust hinwegzukommen, sondern mit diesem zu leben. Trotz des Schicksalsschlags wieder Freude am Leben zu finden, Aktivitäten nachgehen die Spass bereiten und ein Umfeld zu schaffen, in dem man sich aufgehoben und geborgen fühlt.